Hausverkauf GEG 2026 stellt Eigentümer vor neue energetische Anforderungen, denn seit diesem Jahr greifen verschärfte Regelungen des Gebäudeenergiegesetzes. Diese Vorgaben sind insbesondere bei einem Eigentümerwechsel relevant, sodass Verkäufer frühzeitig handeln sollten.
Der Immobilienmarkt im Norden hat sich zwar stabilisiert, dennoch sind die Anforderungen deutlich gestiegen. Wer seine Immobilie 2026 verkaufen möchte, sollte sich daher intensiv mit den energetischen Rahmenbedingungen befassen, weil diese den Verkaufspreis unmittelbar beeinflussen können.
Hausverkauf GEG 2026: Welche Pflichten gelten?
Beim Eigentümerwechsel greifen bestimmte gesetzliche Vorgaben automatisch, die zwar in erster Linie den Käufer betreffen, jedoch indirekt auch den Verkäufer beeinflussen. Denn sobald Modernisierungsmaßnahmen absehbar sind, kalkulieren Interessenten diese Kosten in ihr Angebot ein.
Die wichtigsten Punkte im Überblick:
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Nachrüstpflichten: Käufer müssen innerhalb von zwei Jahren energetische Maßnahmen umsetzen, beispielsweise die Dämmung der obersten Geschossdecke, sofern diese noch nicht ausreichend gedämmt ist.
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Heizungstausch: Konstanttemperaturkessel, die älter als 30 Jahre sind, dürfen in der Regel nicht weiterbetrieben werden, weshalb ein Austausch erforderlich wird.
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EU-Gebäuderichtlinie (EPBD): Ab 2026 wird die Energieeffizienzklasse stärker gewichtet, sodass energetisch schwache Objekte unter Druck geraten könnten.
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Wertfaktor Energie: Eine schlechte Energieklasse mindert häufig den Immobilienwert, da Käufer die zu erwartenden Investitionen direkt einpreisen.
Warum der energetische Zustand den Verkaufspreis beeinflusst
Gerade beim Hausverkauf GEG 2026 spielt die Energieeffizienz eine größere Rolle als noch vor wenigen Jahren, weil Käufer deutlich sensibler auf laufende Kosten reagieren. Während früher vor allem Lage und Zustand im Vordergrund standen, rückt heute zusätzlich die energetische Qualität in den Fokus.
In Regionen wie Dithmarschen oder Nordfriesland entscheidet deshalb oft der energetische Zustand darüber, ob eine Immobilie über oder unter dem Marktdurchschnitt verkauft wird. Gleichzeitig sorgt Transparenz für Vertrauen, sodass gut vorbereitete Verkäufer häufig bessere Ergebnisse erzielen.
Hausverkauf GEG 2026 richtig vorbereiten
Damit Sie Ihre Immobilie marktgerecht positionieren können, sollten Sie frühzeitig prüfen, ob ein aktueller Energieausweis vorliegt und welche Modernisierungen gegebenenfalls erforderlich sind. Denn je klarer diese Punkte kommuniziert werden, desto geringer ist die Unsicherheit auf Käuferseite.
Außerdem kann es sinnvoll sein, kleinere energetische Maßnahmen bereits vor dem Verkauf umzusetzen, sofern diese wirtschaftlich vertretbar sind. Dadurch lässt sich nicht nur die Energieeffizienz verbessern, sondern oftmals auch der Verkaufspreis stabilisieren.
Unser Service für Eigentümer
Wir unterstützen Sie beim Hausverkauf GEG 2026 mit einer fundierten Marktanalyse, sodass Sie eine klare Entscheidungsgrundlage erhalten. Dabei betrachten wir nicht nur den aktuellen Marktwert, sondern analysieren gleichzeitig den energetischen Status Ihrer Immobilie.
So wissen Sie genau, welche Faktoren den Preis beeinflussen und welche Maßnahmen sinnvoll sind. Wenn Sie also einen Hausverkauf 2026 planen, beraten wir Sie gerne persönlich und transparent.
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